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Champions League für’s Herz

Eva Fries wirkt entspannt. Sie hat soeben eine Linksherzkatheteruntersuchung gut überstanden. „Ich hatte schon Angst vor dem Termin heute“, erzählt sie, „zum Glück war diese aber unbegründet und ich habe keine Schmerzen.“

Wegen hohen Blutdrucks und zu niedrigen Pulses hatte sie eine Woche zuvor einen Termin im MVZ Medi-Wtal II / Kardiologie (ehemalige Kardiologische Gemeinschafts-praxis Wuppertal-Barmen).* Wenn eine Symptomatik nicht ambulant geklärt werden kann, wie im Fall von Eva Fries, überweist das MVZ ins Krankenhaus. Eva Fries entschied sich für eine Aufnahme in die Klinik für Kardiologie des Petrus-Krankenhauses. Sie ist zufrieden mit ihrer Entscheidung: „Ich wurde wirklich herzlich durch das Team aufgenommen und würde es jedem weiterempfehlen. Nach nur vier Stunden kann ich sogar schon wieder von meinen Angehörigen abgeholt werden.“

Im Doppel an die Spitze

Zufrieden sind auch die beiden renommierten Chefärzte mit dem Start der neuen Klinik. „Es ist sehr schnell und sehr gut losgegangen. Unser Team arbeitet auf hohem Niveau zusammen, auch wenn wir es künftig noch erweitern müssen und es räumlich noch kleine Baustellen gibt“, so Professor Dr. Hubertus Heuer, der zuvor als langjähriger Chefarzt für Kardiologie am Dortmunder St.-Johannes-Hospital tätig war. „Als Dortmunder bin ich Bundesliganiveau gewöhnt, aber hier in Wuppertal haben wir mit unserer Kardiologie die Voraussetzungen, um in der Champions League zu spielen“.

Das Haus hat sich daher bewusst für eine Doppelspitze entschieden: „Wir haben beide bereits erfolgreich kardiologische Abteilungen etabliert und ergänzen uns durch unsere unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte. Zusammen mit unserem Team aus jungen, aber ebenfalls erfahrenen Oberärzten, ist das eine gute Kombination “, ergänzt Professor Dr. Nicolaus Reifart, der unter anderem eine der weltweit größten interventionellen Abteilungen für Kardiologie im Raum Frankfurt aufgebaut hat.

Keine unnötigen Eingriffe

Wichtigstes Ziel der neuen Klinik ist eine leitliniengerechte Diagnostik und Therapie. Das bedeutet, dass unnötige Eingriffe, wie Herzkatheter-Aufweitung oder Bypassoperation, möglichst vermieden werden. Modernste Untersuchungsgeräte – etwa ein 4D-Ultraschallgerät und ein hochauflösendes Cardio-CT mit sehr geringer Strahlenbelastung – unterstützen dies. Andererseits besteht das Team aus erfahrenen interventionellen Operateuren, die zusammen mehr als 50.000 Koronaraufweitungen vorgenommen haben und auch dann noch eine schonende Behandlung finden, wenn dies woanders nicht mehr möglich ist. Um den Patienten das gesamte kardiologische Behandlungsspektrum anzubieten, besteht zusätzlich eine Kooperation mit der Klinik für Herzchirurgie am Helios Klinikum Wuppertal sowie der Klinik für Herzchirurgie des St.-Johannes-Hospitals Dortmund.

* Das MVZ ist seit Oktober 2015 eine Tochtergesellschaft des Wuppertaler Klinikverbunds St. Antonius und St. Josef, zu dem auch das Petrus-Krankenhaus gehört.

Chefarzt
Prof. Dr. Andreas Erhardt
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Diabetologie, Medikamentöse Tumortherapie, Labordiagnostik

Petrus-Krankenhaus
Carnaper Straße 48
42283 Wuppertal-Barmen

Tel.: 0202 299-2322
E-Mail: gastroenterologie.kh-petrus@cellitinnen.de