Neues aus Medizin und Wissenschaft

Digitale Helfer für chronisch Kranke

Apps können den Alltag erleichtern und die Therapietreue verbessern

Wer chronisch krank ist und regelmäßig mehrere Medikamente einnehmen muss, kann dabei schnell den Überblick verlieren. Das hat unter Umständen fatale Folgen für die Gesundheit. Der Erfolg einer Therapie mit Arzneimitteln ist aber davon abhängig, dass die Tabletten richtig dosiert, zum richtigen Zeitpunkt und in der vorgeschriebenen Dauer eingenommen werden. Viele Patienten sind damit überfordert: Eine Studie am Institut für Pharmakoökonomie und Arzneimittellogistik (IPAM) ergab, dass immerhin 35 bis 50 Prozent der verschreibungspflichtigen Medikamente von den Betroffenen nicht richtig eingenommen werden. Ärzte und Apotheker können durch gute Informationen zwar versuchen, das Verhalten der Patienten zu verbessern, doch im Alltag ist der Chroniker auf sich allein gestellt. Seit Ende 2016 haben Patienten, die drei oder mehr verschreibungspflichtige Arzneimittel einnehmen, Anspruch auf einen Medikationsplan von ihrem Hausarzt. Der Plan bietet eine umfassende Übersicht – doch kaum einer hat den Papierplan immer zur Hand. Zur Unterstützung gibt es für chronisch Kranke inzwischen digitale Helfer wie beispielsweise die kostenlose „vimedi“-App von Noventi Digital, die die Medikation einfacher und sicherer macht. Der digitale, interaktive Therapieplan der Gesundheits-App kann Patienten effektiv unterstützen. Auch im Notfall kann die App eine wichtige Hilfe sein, weil alle eingenommenen Mittel sofort eingesehen werden können.

App berechnet Arzneimittelvorrat
Gehen die Präparate aus, können Nutzer ihre Medizin direkt bei ihrem in der App hinterlegten Vertrauensapotheker vorbestellen. Und steht ein längerer Urlaub an, berechnet die App, ob der Arzneimittelvorrat ausreicht. Für einen Arztbesuch, den Gang zum Apotheker oder im Notfall kann der hinterlegte Therapieplan auf dem Smartphone vorgezeigt werden. Unter www.vimedi.com gibt es alle weiteren Informationen zur App. Die Nutzer der App behalten im Übrigen stets die Kontrolle über ihre Daten. Und die Entscheidung über die Art und Tiefe der Begleitung liegt ganz bei ihnen.

Die vimedi-App wurde in enger Zusammenarbeit mit Apotheken und Patienten unter Berücksichtigung der strengen deutschen Datenschutzrichtlinien entwickelt. (djd)