Eine Fraue cremt sich die Schulter mit einer weißen Salbe ein
Service

Mehr Pflege fürs Dekolletee

Ein bisschen Verwöhnprogramm ist gar nicht so aufwendig

Die Haut von Hals und Brustansatz ist viel empfindlicher als die Gesichtshaut, trotzdem schenken die meisten Frauen ihrem Dekolletee wenig Beachtung. In das tägliche Ritual von Reinigen und Cremen wird diese Hautpartie selten mit einbezogen, mit entsprechenden Folgen: Fältchen, Trockenheit, Pickelchen und Flecken. Die Haut vom Hals bis zum Busenansatz ist dünn, sie besitzt kaum Fettpolster und wenig Talgdrüsen. Außerdem bekommt sie viele UV-Strahlen ab, weil Frauen eher Nase, Wangen und Stirn mit Sonnenmilch schützen als den Bereich des Ausschnitts. Feine Knitterfältchen und Elastizitätsverlust sind die Folge.

Dabei ist das Pflegeprogramm fürs Dekolletee gar nicht so aufwendig:

Morgens beim Duschen

Morgens unter der Dusche das Dekolletee mit einem feinen Massage-Handschuh in kreisenden Bewegungen abreiben. Dann die Haut im Wechsel kalt und warm abbrausen, mit einem kalten Guss enden. Sanft trockentupfen und gut eincremen (Pflegeprodukte siehe Kasten).

Einmal pro Woche freut sich die zarte Haut am Dekolletee über eine Extra-Portion Pflege, am besten in Form einer reichhaltigen Maske, einer Ampullenkur oder eines Serums. Das Dekolletee braucht genau wie die Gesichtshaut abends vor dem Schlafengehen eine Reinigung. So verschwinden Ablagerungen des Tages und die Haut ist optimal vorbereitet auf die Nachtcreme. Feine Knitterfältchen kann man sich übrigens auch im Schlaf heranzüchten, mit zu weichen Kissen und seitlicher Schlafposition. Die Rückenlage ist am besten, um Knitterfalten zu vermeiden.

Von innen helfen

Auch von innen kann man viel für eine glatte, schöne Haut tun, zum Beispiel mit Hafer- und Dinkelflocken. Hafer ist reich an Biotin, Dinkel enthält viel Kieselsäure. Beide Getreide-sorten sorgen für mehr Elastizität der Haut und sind extrem reich an Vitaminen und Mineralstoffen, Hafer beruhigt dank seiner B-Vitamine sogar gestresste Nerven, Dinkel hat durch seinen Zink-Gehalt eine antientzündliche Wirkung.

Hau(p)tfrühstück für Eilige

Der Frühstücksbrei mit Hafer- und Dinkelflocken tut nicht nur der Haut, sondern auch dem Magen gut: Getreide mit Saft, Milch, Buttermilch, Mandel-, Soja- oder Reismilch im Verhältnis 1:1 über Nacht einweichen. Am nächsten Morgen den Getreidebrei nach Belieben mit Honig, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker süßen und mit frischen Früchten der Saison und Nüssen genießen.