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Systeme denken mit

Wie künstliche Intelligenz heute das Hören verbessert

Seitdem sich Hörsysteme mit anderen elektronischen Geräten vernetzen und verständigen können, zählen sie zu jenen smarten Objekten im modernen Alltag, deren Leistungen und Eigenschaften auf künstlicher Intelligenz basieren. Hörgeräteträger profitieren davon auf vielfältige Weise, denn nicht nur der Hör- und Tragekomfort lässt sich optimieren, auch diverse zusätzliche Funktionen werden nun problemlos nutzbar.

Dazu zählen das Audiostreaming verschiedenster Quellen, die automatische Anpassung an unterschiedliche akustische Umgebungen oder die simultane Übersetzung von Fremdsprachen. Diese Entwicklungen sind kennzeichnend für die hohe Innovationskraft der Hörakustik, die damit technologische Maßstäbe setzt.

Hörsysteme stellen sich auf abgespeicherte Umgebung ein

Weil die smarten Geräte nicht nur untereinander, sondern auch mit und für Menschen interagieren, wird ihnen künstliche Intelligenz zugeschrieben. Diese besteht vor allem darin, dass die Systeme Daten sammeln, vergleichen und bewerten und daraus eigenständig passende Ergebnisse und Lösungen entwickeln. Das geschieht auf der Basis von Computerprogrammen. Obwohl diese Technik nicht mit menschlicher Intelligenz vergleichbar ist, kann sie in sehr kurzer Zeit immense Datenmengen bewältigen und sehr zuverlässig Bewertungen, Lösungen und Ergebnisse liefern.
Hörsystemnutzer können mit dieser Technologie ihre Geräte eigenständig für verschiedenste Hörsituationen optimieren, indem sie in einem kurzen Auswahlprozess die beste Einstellung wählen, die das Hörgerät für den jeweiligen Bedarf anbietet. Ob eigenes Wohnzimmer, Arbeitsplatz, Sportstudio oder Kino und Theater – wenn die passende Konfiguration gefunden ist, wird sie abgespeichert. Künftig werden sich die Hörsysteme dann mit Hilfe von Geo-Tracking automatisch auf die jeweiligen Umgebungen einstellen. Auf dieser Weise bekommt jeder Ort, den ein Hörgeräteträger häufiger aufsucht, sein spezielles Hörprogramm. Ein weiteres Novum ist die Integration einer internetbasierten Simultanübersetzung von Fremdsprachen. Mit solchen und ähnlichen Funktionen erfahren Hörgeräte erhebliche Zusatznutzen, die weit über den Ausgleich von Hörminderungen hinausgehen und viele Annehmlichkeiten im täglichen Leben bieten. Auch die Energieversorgung der Hörassistenten wird laufend verbessert. Die modernen Akku-Technologien sind leistungsstark, das Aufladen erfolgt kabellos in praktischen Ladeschalen, die auch ohne Stromnetz einsetzbar sind.

Fernwartung ohne Besuch beim Hörakustiker

Unabhängigkeit steht auch bei der Tele-Audiologie, einer innovativen Methode der Fernwartung im Mittelpunkt. Hierbei lassen sich Optimierungen der Hörgeräteeinstellungen oder Updates der Gerätesoftware jederzeit und ortsunabhängig durchführen. Über eine spezielle App und Cloud-Computing können verschiedene Serviceleistungen der Hörakustiker damit zuverlässig erledigt werden, ohne dass der Kunde das Geschäft aufsuchen muss. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter www.fgh-info.de.

Verstehen in schwierigen Situationen perfektioniert

Alle diese neuen Möglichkeiten der Hörtechnik verbessern den Alltag. Die Hörsystemtechnologien haben in den letzten Jahren das Hören und ganz besonders das Verstehen in akustisch schwierigen Situationen perfektioniert. So werden durch verbessertes Sprachverstehen und Richtungshören auch die persönliche Leistungsfähigkeit und die Konzentration während des gesamten Tages wiederhergestellt. Hörgerätenutzer können sich stressfrei an Gesprächen beteiligen, aktiv im Leben stehen und ihre gewohnte Lebensqualität behalten. (FGH)